Starke Kinder in Solingen
Situation und Beschreibung: kindliches Sozialverhalten und der Resilienzförderung in Solinger KITAS und Grundschulen
WARUM DIE INITIATIVE „STARKE KINDER IN SOLINGEN“?
Unruhe, Konzentrationsmangel, Entwicklungsverzögerungen und auffälliges Sozialverhalten sind in Solinger Kitas und Schulen keine Einzelfälle. Es kennzeichnet den modernen Kita- und Schul-Alltag.
Jedes fünfte Kind in Solinger Kitas & Grundschulen zeigt ein auffälliges Sozialverhalten und wirkt so in die Gruppendynamik seiner unmittelbaren Bezugsgruppe. Oft sind pädagogische Maßnahmen, die dieses Verhalten auffangen sollen, zu punktuell, reaktiv und nicht flächendeckend.
Kernaussagen
- Präventive Resilienzförderung steht zwar auf rechtlich gesichertem Boden*, ist aber bislang kein systematischer Bestandteil von Kitas und Schulen.
- Es gibt keine flächendeckenden resilienzfördernden kindgerechten Angebote für Kita und Schule.
- Prävention kommt dadurch oft zu spät, da Förderung aktuell nur über Schul-Sozialindex (ab Stufe 6/7) greift.
- Damit beginnt soziale Ausgrenzung bereits im Kindergartenalter.
*(SGB VIII § 13a, 3. AG-KJHG/KJFöG, §5, §58 SchulG NR, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23. Januar 2008)
WAS IST DER ARBEITSKREIS „STARKE KINDER IN SOLINGEN“?
Motto: sozial – fair – selbstvertrauend
Gründer von „Starke Kinder in Solingen“ sind drei ausgebildete Resilienz-Trainerinnen, zertifiziert durch das Programm „Stark auch ohne Muckis“ und mit langjährigen beruflichen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien.
Ziel des Arbeitskreises ist die verlässliche und systematische Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen bei Kindern ab dem Vorschulalter. Die Resilienzförderung gilt dabei als präventiver Ansatz: frühzeitig, alltagsnah, niederschwellig.
Kernziele
- Lebenskompetenz erwerben und alternative Verhaltensmuster ohne Vorurteile trainieren
- Resilienz als festen Bestandteil des Alltags erleben
- Bedürfnisse benennen lernen: Vertrauensaubau – Rollenspiele – Reflexion
- Ganzheitlichkeit wahrnehmen: Atemübungen, Entspannung, Stresstrainings
- Trainings und nachhaltige Wirkung durch externe Fachkräfte
KINDGERECHTE ERLEBNISBEREICHE
Kommunikation
Rollenspiele und Sprachmuster
Ruhe
Entspannungsübungen, Fantasiereisen, Meditation
Bewegung
Körpererfahrung, Bewegungssteuerung und -kontrolle
Konfliktlösung
Anti-Mobbing, Verhaltenstraining
